Die gelenkte Konsumgesellschaft

„Geplante Obsoleszenz“ ist der Begriff dafür, dass Produkte entwickelt werden mit geplant begrenzter Lebensdauer. Es fing in Deutschland an: in den 20er Jahren kam man auf die Idee, Produkte herzustellen, die absichtlich von allein zu einem bestimmten Zeitpunkt kaputt gehen und somit weggeschmissen werden müssen. Damals traf ein weltweites Firmenkartell eine gemeinsame Absprache zur Begrenzung der Lebensdauer von Glühbirnen, das Phoebuskartell.

Eine Glühlampe sollte nach 1000 Stunden Leuchtdauer kaputt gehen.

Diese Dokumentation zeigt weitere Beispiele, wie aus Profitgier eine sinnlose Wegwerfgesellschaft entstand, welche uns auch heute noch tangiert: Druckerpatronen, die einfach aufhören zu drucken und andere Marketing-Techniken, wie die „psychologische Beeinflussung der Konsumenten“. Eine Idee vom damaligen General Motors Chef Alfred P. Sloan.

ZDF-Doku | 110 min

 

Ein Gedanke zu „Die gelenkte Konsumgesellschaft

  1. Wer wirksam etwas zur Beendigung von geplanter Obsoleszenz beitragen will, kann dies in unseren erfolgreichen Initiativen mitgestalten und umsetzen. Wir von MURKS? NEIN DANKE! setzen uns seid mehr als sieben Jahren europaweit dafür ein, dass haltbarkeit wieder stärker in den Fokus betrieblicher Entscheidungen kommt. Konsumgüter können zu sonst gleichen Kosten dreimal so lange halten. Studien belegen die erhebliche Hebelwirkung für die Erreichung nachhaltiger Entwicklungsziele.

    http://www.murks-nein-danke.de/verein
    http://www.schridde.org

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